D) Alles auf den Helm!

Alles auf den Helm?

Konfi-Freizeit im Monbachtal 2006 (7. bis 9. April)

Wie jedes Jahr fand die Konfirmandenfreizeit im Monbachtal statt.
Tarnanzüge wurden dieses Mal nicht gesichtet (vgl.: Mit ’nem grünen Tarnanzug im verschneiten Monbachtal – Bericht 2005). Dafür gabs ein tolles Wiedersehen mit unserem ehemaligen Pfarrer, Herr Scholz, genannt Hans.
Dieser rückte mit einer Kompanie Konfis (13 Personen) aus seiner Gemeinde Stauffenberg an.

Dieser Bericht soll nun stichwortartig die Highlights widergeben.
Es wurden immer Punkte verteilt und zwar von 1 bis 10.
10 ist die höchste Punktzahl, die vergeben werden konnte.
Die Punkte werden als Helmpunkte bezeichnet. Ein Helm ist ein Schutz des Kopfes. Wenn ein Ereignis so richtig actionreich abging, sagt man, das ging auf den Helm. D.h. es macht mächtig badawumm, aber dieses Badawumm ist nicht aggressiv, sondern es verursacht gleichzeitig auch sehr viel Spass!

Die diesjährige Konfi-Freizeit ging mächtig auf den Helm!

Nun zu den Highlights! Folgende Helmpunkte wurden verteilt:

  • 8 kulinarische Helmpunkte fürs Essen

Zum ersten Mal war ich mit dem Essen sehr zufrieden. Dieses Mal krabbelten keine Ameisen auf dem Tisch (die waren damals bei der Rallye Liebenzell-Calw mit dabei).
Abends gab’s immer etwas Warmes (Toast mit Auflage). Das war sonst nie der Fall. Mittags überzeugten Pommes mit Schnitzel und Hähnchen mit Knödel. Also, die Helmpunkte haben sich die Monbachtaler Köchinnen richtig verdient.

  • 10 Coolness-Helmpunkte für Simone (Frau vom Diakon):

Zu Simone brauche ich fast nichts mehr sagen. Auf den Freizeiten geht sie ab, was das Zeug hält. Sie fordert die Konfirmanden mit ihren Helmsprüchen heraus. Die Konfirmanden hatten dann zwar nichts mehr zu lachen (da war der Konfi-Helm gleich richtig gestanzt), dafür aber die Betreuer. Cooler geht’s nicht mehr!

  • 7 Kampf – Punkte für den neuen Mann an der Trommel (Hans):

Eine afrikanische Trommel stand während der Worship-Zeiten ganz alleine herum. Unser ehemaliger Pfarrer hatte dann aber das seelsorgerliche Bedürfnis, sich um sie zu kümmern. Jetzedle, sodele. Neue Rhythmen erklangen. Hans meinte, er spiele 7 über 12. Ob die 7 als heilige und die 12 als biblische Zahl dabei eine Bedeutung spielten, sei dahingestellt. Auf jeden Fall wurde die Trommel massage-ähnlich bearbeitet und fühlt sich jetzt sicher wie neu! Hans hat sich die 7 Punkte für seinen Siebenkampf auf der Trommel erkämpft.

  • 10 Helmpunkte fürs optische Highlight, die Modenschau:

Es gab verschiedene Workshops für die Konfirmanden. Einer hieß Modenschau. Unter dem Motto: „90 – 60 – 90 – nichts für uns“ verzauberten Florine, Michelle und Jenny als Projektleiter acht Konfirmandinnen zu heißen Models der jüngeren Generation. Den Konfirmanden-Jungen gefiels, was man unschwer an ihren (aus dem Staunen nicht mehr herauskommenden) Gesichtern erkannte. 10 Spitzen-Punkte für die professionell aufgeführte Modenschau!

  • 9 groovige Helmpunkte für die Konfi-Band:

Ohne vorher gemeinsam geprobt zu haben, legten die Musiker los. Am Anfang spielten sie verschiedene Musikstile gleichzeitig, was sich natürlich amüsant anhörte (Rumba wurde mit Rockrhythmen unterlegt und von andächtiger Akustikgitarre begleitet).
Gegen Ende hörte es sich dann richtig niveauvoll an, mit Helmstärke 10 wurde geworshipt). Die Konfirmanden wollten zwar nicht so richtig singen, dafür spielten aber sehr viele Percussion und rasselten, was die Rasseln rasseln konnten.

  • 10 Helmpunkte + 1 Extra-Helmpunkt für Gastredner Theo Ehemann:

Zu Theo gibt’s auch nicht viel zu sagen. Er hatte mit seinen zwei Einheiten am Samstag Morgen die Konfirmanden ganz Ohr. Als Coole-Zitate-Chef und spendabler Redner (die 500 Euro-Note gab er dann zwar doch nicht her, dafür einen anderen roten Schein) wusste er zu überzeugen. Selten erlebte ich eine Ansprache, die mit so großer Begeisterung, topvisuellen Beispielen, obercoolen Sprüchen und einzigartiger Ermutigung vorgetragen wurden. Vielen Dank, Theo! Die 10 Punkte hast Du Dir verdient. Für Deine Vier-Stunden-Anreise bekommst Du noch einen Extra-Helmpunkt!

  • - 5 (sprich: Minus Fünf) Helmpunkte für den Fussballrasen:

Die Konfirmanden beider Ortschaften zeigten sich sehr fussballbegeistert. Leider war die Fussballwiese alles andere als eine Wiese. Vielmehr offenbarte sie sich als Schlamm- und Matsch-Loch und veränderte oft die geplante Bahn des Balles oder auch die des Spielers. Sehr zum Leidwesen des Torwarts am unteren Matschbezirk. Dass das Spiel dann auf den Helm ging, war super. ABER: der Rasen bekommt ganz klar -5 Helmpunkte.

  • 10 Helmpunkte für den „Organisateur“ (Henning):

Unser Diakon hat wieder mit viel organisatorischem Geschick zu einer absolut gelungenen Freizeit beigetragen. Als unauffälliger, im Hintergrund arbeitender Gemeinde-Detektiv, der die sym-„badischen“ Gruppen zu 100 % unter Kontrolle hatte, bekommt er ein „schwäbisches“ DANGSCHE (zu hochdeutsch: Dankeschön) und 10 Spitzenhelmpunkte!!!

Abschließend lässt sich sagen, dass die Stauffenberger-Eutinger-Koalition sich gut vertragen hatte, so dass gegenseitige Besuche nun vor der Tür stehen.

D’ Helmtrommler